Wiederaufnahme der Aktivitäten im Bildunsgbereich: Fragen und Antworten

Auf dieser Seite finden Sie die häufigsten Fragen und Antworten zur Wiederaufnahme der Aktivitäten im Bildungsbereich.

ACHTUNG: Die Fragen und Antworten werden zurzeit aktualisiert.

Allgemeine Fragen

Wer kann einen Urlaub aus familiären Gründen (congé pour raisons familiales) beantragen ?

Ein in Luxemburg sozialversicherter Elternteil (einschließlich der Nicht-Gebietsansässigen) kann den Urlaub aus familiären Gründen im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie beantragen, wenn ein oder mehrere Kind(er) zu einer der nachstehend genannten Kategorien gehört bzw. gehören:

•    am oder nach dem 1. September 2015 geborene unterhaltsberechtigte Kinder des Antragstellers;

•    unter 13-jährige Kinder, die eine Schule besuchen, die geschlossen ist oder an der der Unterricht wegen direkt im Zusammenhang mit der Gesundheitskrise stehender Gründe ausfällt, oder wegen der Anwendung der vorgeschriebenen Vorsichtsmaßnahmen von keiner Schule oder Betreuungseinrichtung betreut werden können, wobei in diesem Fall eine vom Ministerium für Bildung, Kinder und Jugend ausgestellte Bescheinigung über die bestehende Situation vorgelegt werden muss;

•    laut den vom Obersten Rat für Infektionskrankheiten (Conseil supérieur des maladies infectieuses - CSMI) festgelegten Empfehlungen und medizinischen Kriterien als gefährdet geltende Kinder. Als von COVID-19 gefährdete Kinder gelten laut den Empfehlungen des CSMI Kinder, die an Atemwegserkrankungen, Herzerkrankungen oder einem Immundefekt leiden.

Eltern von Kindern mit einer Behinderung, die zwischen 13 und 18 Jahren (oder bis 25 Jahre) alt sind, haben Anspruch auf Urlaub aus familiären Gründen, wenn sie die Sonderzulage für ein behindertes Kind von der Zukunftskasse (CAE) beziehen.

Ein Antragsformular mit allen nötigen Informationen finden Sie auf der Website guichet.lu: http://guichet.lu/cocrf

Wo finde ich Informationen über das Coronavirus Covid-19?

Bitte besuchen Sie die Website www.covid19.lu. Sie können auch die Nummer 8002-8080 anrufen.

Wo finde ich nützliche Informationen?

Bei allgemeinen Fragen zur Bildung, rufen Sie bitte die Nummer 8002-9090 an.

Ab Juni ist die Helpline 8002 9090 werktags von 9:00 bis 12:00 und von 13:00 bis 16:00 Uhr erreichbar. Am Wochenende und an Feiertagen ist die Nummer nicht besetzt. Sie können Ihre Fragen auch über ein Kontaktformular auf www.schouldoheem.lu stellen.

Sie können auch die Website des Ministeriums für Bildung, Kinder und Jugend www.men.public.lu konsultieren.

Darüber hinaus können Sie die Nachrichten auf www.covid19.lu und in den nationalen Medien verfolgen.

An wen kann ich mich wenden, wenn ich Fragen zum Thema Kinder und Jugendliche mit besonderem Förderbedarf oder mit einer Behinderung habe?

Die Sozialarbeiter der zuständigen Dienststelle Service de la scolarisation des élèves à besoins spécifiques (S-EBS) stehen Ihnen für jegliche Fragen zur Verfügung.

Wir sind erreichbar über die Hotline des Ministeriums für Bildung, Kinder und Jugend unter der Nummer: 8002 9090 oder per E-Mail: social.s-ebs@men.lu.

An wen kann ich mich wenden, wenn ich psychologischen Rat oder Hilfe benötige?

Das CePAS (Centre psycho-social et d'acompagnement scolaires) ist auch im Kontext der Covid-19-Pandemie für Schüler, Eltern und Lehrpersonal da, um ihnen zuzuhören, sie zu beraten und zu begleiten:

- telefonisch über 247-75910;
- mittels persönlicher Konsultation (gratis und nur nach Vereinbarung);
- per Online-Konsultation auf Anfrage.

Öffnungszeiten von Montag bis Freitag, auch während der Schulferien, von 8:30 bis 12:00 Uhr und von 13:00 bis 17:00 Uhr.

Kontakt: Facebook und Messenger: @cepasluxembourg, E-Mail: info@cepas.public.lu, Internetseite: www.cepas.lu

Wann werden die Aktivitäten wieder aufgenommen?

Die Aktivitäten in den Schulen und Betreuungseinrichtungen werden nach und nach wieder aufgenommen.
Die Wiederaufnahme wird begleitet von strengen Hygiene- und Schutzmaßnahmen, um einen maximalen Schutz aller Kinder und Jugendlichen sowie des Personals zu gewährleisten. In der Grundschule wie in den Sekundarschulen werden die Kurse nach einem Rotationsprinzip abgehalten; so wird die Kontinuität des Unterrichts und der Ausbildung gewährleistet, gleichzeitig aber die Zahl der Schüler, die sich gleichzeitig in einem Raum bzw. der Schule befinden, halbiert.
Die Aktivitäten werden nach folgendem Zeitplan wieder aufgenommen:

20. April 2020

- Maßnahmen zugunsten der Kinder, die keinen Internetzugang haben oder einen Schulabbruch riskieren;
- Wiederaufnahme der ambulanten Dienstleistungen des Sektors für Kinderbetreuung und Unterstützung für Familienangehörige (AEF – Aide à l’enfance et à la famille), insbesondere des Nationalen Kinderbüros (ONE – Office national de l’enfance);
- Punktuelle Betreuung der Schüler mit besonderem Förderbedarf durch die spezialisierten psychopädagogischen Kompetenzzentren und die soziotherapeutischen Einrichtungen, wenn die Kontinuität einer Therapie, einer Reha oder einer Diagnose davon abhängt.

4. Mai 2020

- Abschlussklassen (1re) des klassischen und des allgemeinen Sekundarunterrichts;
- Abschlussklassen der Berufsausbildung (CCP, DAP und DT).

11. Mai 2020

- alle anderen Klassen (7e – 2e) des klassischen und des allgemeinen Sekundarunterrichts;
- alle anderen Klassen der Berufsausbildung;
- individueller Musikunterricht.

25. Mai 2020

- Zyklen 1 – 4 der Grundschule;
- Betreuungseinrichtungen und Tageseltern,
- Klassen der spezialisierten psychopädagogischen Kompetenzzentren.

29. Juni 2020

- In der Grundschule wie in den Sekundarschulen werden die Gruppen A und B des Rotationsprinzips in ein und derselben Klasse zusammengeführt.

15. Juli 2020

- Ferienaktivitäten in Gruppen von 50 Kindern, die von maximal 10 Jugendarbeitern betreut werden

Die Situation wird vom Gesundheitsamt neu bewertet und das Datum für die Wiederaufnahme des Unterrichts kann an die Entwicklung der Situation angepasst werden.

Wo kann ich online pädagogisches Material und Ideen für Aktivitäten für Kinder finden?

Die Website www.schouldoheem.lu bietet eine breite Palette an pädagogischem Material für viele Bereiche an. Sie wendet sich an Eltern und Schüler, Grund- und Sekundarschullehrer sowie Lehrpersonal der Berufsausbildung.

Um dieses Angebot zu vervollständigen, wurde eine schulische und psychologische Unterstützung über die Helpline 8002 9090 des Ministeriums eingerichtet.

Die Webseite kannerdoheem bietet viele lustige und tolle Ideen für Aktivitäten mit der Familie oder Freunden für Kinder von 1 bis 4 und 4 bis 12 Jahren. Nachdenken, kreativ sein, an andere denken, in Bewegung bleiben und, nicht zu vergessen, basteln und werkeln!

Auf www.aktivdoheem.lu finden Sie Ratschläge, wie Sie physisch aktiv bleiben oder werden können. Die Aktivitäten sind in vier Gruppen eingeteilt: Eltern mit Kindern, Jugendliche, Senioren und kleine Kindergruppen.

Was kann ich tun, wenn der IAM-Zugang meines Kindes noch nicht freigeschaltet wurde?

Wenn Ihr Kind die Grundschule besucht, wenden Sie sich bitte an seinen Klassenlehrer. Wenn Ihr Kind eine Sekundarschule besucht, können Sie sein IAM-Konto auf der Website iam.education.lu aktivieren, indem Sie das beschriebene Verfahren befolgen.

Bei technischen Schwierigkeiten können Sie das auf der Website www.schouldoheem.lu verfügbare Kontaktformular ausfüllen, indem Sie die nationale Registrierungsnummer (numéro de matricule national) Ihres Kindes eingeben. Das Centre de gestion informatique de l’éducation (CGIE) wird dann die erforderlichen Maßnahmen ergreifen.

Weitere Details

Spielplätze und Ferienaktivitäten

Dürfen Kinder auf Spielplätze im Freien?

Spielplätze im Freien sind wieder geöffnet; es gelten keine Hygienemaßnahmen wie Maske oder Distanz zum Spielkameraden.

Können in diesem Sommer Ferienaktivitäten stattfinden?

Die von den Gemeinden und den Maison relais zwischen dem 15. Juli und 15. September angebotenen Ferienaktivitäten wie Kolonien und Pfadfinderlager dürfen stattfinden. Die Aktivitäten werden für Gruppen von 50 Kindern organisiert und jeweils von maximal zehn Betreuern begleitet. Innerhalb der Gruppe ist der Mund-Nasen-Schutz nicht mehr notwendig. Die Kinder und Jugendlichen können ganz normal miteinander umgehen. Die Aktivitäten finden weitmöglichst im Freien statt. Kontakte mit externen Personen sind auf ein Minimum zu beschränken; hier gelten dann wieder die üblichen Regeln.

Schüler mit besonderem Förderbedarf

Wie wird die Wiederaufnahme der Aktivitäten der spezialisierten psychopädagogischen Kompetenzzentren organisiert?

Seit dem 20. April 2020 kümmern sich die spezialisierten psychopädagogischen Kompetenzzentren um die punktuelle Betreuung der Schüler mit besonderem Förderbedarf, wenn die Kontinuität einer Therapie, einer Reha oder einer Diagnose davon abhängt.

Im Mai stehen auch die Kompetenzzentren für die spezialisierten ambulanten Interventionen in den Schulklassen wieder zur Verfügung, parallel zur Wiederaufnahme des Schulunterrichts: ab dem 11. Mai für die Schüler der Sekundarschulen und ab dem 25. Mai für die Grundschüler.

Am 25. Mai nehmen die Kompetenzzentren alle Aktivitäten wieder auf und öffnen ihre Klassen wieder. Alle Schüler nehmen während der Unterrichtswochen an allen Kursen und Aktivitäten teil. Ein Rotationsprinzip von Klassen, die in zwei Gruppen aufgeteilt werden, ist wegen der geringen Anzahl an Schülern nicht notwendig.

Um alle Schüler und das Personal bestmöglich vor der Ausbreitung des Covid-19-Virus zu schützen, werden die Schüler in kleinen, gleich bleibenden Gruppen betreut und Schutzmaßnahmen werden eingehalten.

Die Schüler einer Klasse eines Kompetenzzentrums können nicht in eine Betreuungsstruktur aufgenommen werden. Allerdings ändert sich der gewohnte Stundenplan der Zentren nicht und die Schüler werden während der üblichen Öffnungszeiten betreut. Wenn nötig, können die Eltern weiterhin Urlaub aus familiären Gründen (congé pour raisons familiales) in Anspruch nehmen, um sich nach Schulschluss um ihr Kind zu kümmern. 

Der Transport von Schülern mit besonderem Förderbedarf von ihrem Zuhause bis zu ihrer Schule wird vom CAPABS (Service de transport complémentaire d'accessibilité pour personnes à besoins spécifiques) gewährleistet. Anpassungen sind vorgesehen, wie zum Beispiel zusätzliche Fahrten, um den nötigen Abstand zwischen den Schülern während der Busfahrt zu gewährleisten.

Die Schüler der Kompetenzzentren werden auch weiterhin vor Ort verpflegt: Sie bekommen entweder ein personalisiertes Lunchpaket („Frupstut“) von Restopolis oder eine den besonderen Bedürfnissen der Schüler angepasste Verpflegung.

Die von den Kompetenzzentren angebotenen speziellen Ateliers werden bis zum Ende des Schuljahres ausgesetzt.

Diagnose-, Beratungs- und Begleitungsdienstleistungen funktionieren wie gehabt, unter Berücksichtigung der empfohlenen Sicherheits- und Hygienemaßnahmen.

Welche Hygiene- und Schutzmaßnahmen sind zum Schutz der Schüler und des Personals der Kompetenzzentren vorgesehen?

In Anbetracht der verschiedenen Unterrichtsorte und der Besonderheiten der Schüler mit besonderem Förderbedarf werden die Hygiene- und Schutzmaßnahmen angepasst. Sie umfassen vor allem folgende Punkte:

•    Das Personal ist verpflichtet, soweit es möglich ist, den erforderlichen Mindestabstand von zwei Metern zu anderen einzuhalten. Kann dieser Abstand nicht gewährleistet werden, muss eine Maske, ein Bandana (Buff) oder Schal über Nase und Mund getragen werden.

•    Das Personal muss den Schülern verständlich machen, dass ein Abstand von zwei Metern voneinander der Normalfall sein sollte, auch wenn diese Maßnahme nicht immer und überall durchführbar ist.

•    Das Tragen einer Maske ist bei Kindern unter zwei Jahren strengstens verboten (Erstickungsgefahr). Kinder unter sechs Jahren sollten ebenfalls weder Maske, Bandana (Buff) noch Schal tragen. Unabhängig vom Alter sollte niemand eine Maske tragen, der nicht imstande ist, diese selber abzunehmen (z. B. behinderte Schüler), es sei denn, diese Person befindet sich unter ständiger und direkter Aufsicht. Besondere Vorgaben können gelten, wenn eine spezifische Anweisung eines Arztes vorliegt.

•    Die Zusammensetzung der Gruppe soll nach Möglichkeit nicht variieren, damit sich Schüler verschiedener Gruppen nicht begegnen.

•    Die Hände müssen regelmäßig gewaschen werden.

•    In jedem Klassenzimmer und Aufenthaltsraum müssen Desinfektionsmittel außer Reichweite von Kindern bereitgestellt werden.

•    Soweit es möglich ist sollen keine Arbeitsmaterialien oder sonstigen Gegenstände mit anderen Personen geteilt werden. Es muss darauf geachtet werden, dass die Schüler ihre Masken nicht untereinander tauschen.

•    Während des Schülertransports von und zu den Schulgebäuden müssen nach Möglichkeit die Regeln des Social Distancing eingehalten werden.

Betreuungseinrichtungen

Wie wird die Wiederaufnahme der Betreuung für schulpflichtige Kinder in den Betreuungseinrichtungen organisiert?

Maisons Relais und Kindertagesstätten nehmen ihre Tätigkeit wieder am 25. Mai auf.

Die Betreuungseinrichtungen sind aufgrund des Rotationsprinzips in den Schulen ein wesentliches Element für die Wiederaufnahme der Aktivitäten der Grundschulen (siehe weiter unten).

Die Schutzmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus Covid-19 werden auch in den Betreuungseinrichtungen eingehalten, um Kinder und Personal bestmöglich zu schützen (Einzelheiten finden Sie weiter unten in der Rubrik „Grundschule“).

Wie wird die Wiederaufnahme der Aktivitäten in den Krippen organisiert?

Um die Sicherheit aller bei der Wiederaufnahme der Aktivitäten zu gewährleisten, sehen die Krippen Schutzmaßnahmen vor, die den Bedürfnissen und Fähigkeiten der Kinder angepasst sind. Ziel der Maßnahmen ist, die Zahl der Personen, die von außen mit den Kindern in Kontakt kommen, auf ein Minimum zu reduzieren. Dies erlaubt in der Folge eine Lockerung der Schutzmaßnahmen wie Social Distancing oder Vermeidung jeglichen Körperkontakts unter den Kindern einer Gruppe.

Die Mitarbeit der Eltern ist gefordert: Sie werden eng in die Umsetzung und Einhaltung der Hygiene- und Schutzmaßnahmen eingebunden. Die Erzieher ihrerseits gehen im Alltag mit gutem Beispiel voran indem sie sich an die vorgegebenen Regeln halten.

Die Gruppen bestehen aus maximal fünf Kindern, sodass sie über viel Platz verfügen. Eine Kindergruppe wird soweit möglich immer von demselben Erzieher betreut.

Die Aktivitäten finden so oft wie möglich im Freien statt.

Räumlichkeiten, Material und Spielzeug werden regelmäßig und mit großer Sorgfalt gereinigt. Material oder Spielzeug, das nicht gereinigt werden kann, kommt derzeit nicht zum Einsatz.

Die Mahlzeiten werden im Aufenthaltsraum der Gruppe eingenommen.

Welche Hygiene- und Schutzmaßnahmen sind zum Schutz der Kinder und des Personals der Krippen vorgesehen?

Hygiene- und Schutzmaßnahmen für das Personal

Jedes Mal, wenn zwischen Erwachsenen der Abstand zueinander weniger als zwei Meter beträgt, muss ein Mund-Nasen-Schutz (Maske, Bandana/Buff, Schal) getragen werden.

Personal, das mit kleinen Kindern arbeitet, kann nicht dauernd das Gesicht bedecken, da die Kinder den Gesichtsausdruck sehen müssen.

Der Körperkontakt zu Säuglingen bleibt natürlich bestehen. Bei Kleinkindern bleibt der Körperkontakt möglich und ist auch manchmal notwendig (um es zu trösten, ihm bei den alltäglichen Handlungen zu helfen usw.). Der Erwachsene achtet darauf, nach einem solchen physischen Kontakt die Hände zu waschen, gegebenenfalls auch sein Gesicht und das des Kindes.

Hygiene- und Schutzmaßnahmen für die Kinder

Das Händewaschen ist die wichtigste Schutzmaßnahme. Das Personal zeigt den Kindern, je nach Alter, wie sie ihre Hände waschen sollen.

Das Tragen einer Maske, eines Bandanas/Buffs oder Schals über Nase und Mund ist für Kinder unter zwei Jahren strengstens verboten (Erstickungsgefahr). Bei Kindern unter sechs Jahren wird vom Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes abgeraten, da sie dies schlecht vertragen. Es kann das Risiko einer Infektion vergrößern, weil Kinder regelmäßig mit den Händen an die Maske und ins Gesicht fassen. Besondere Vorgaben (wie das Tragen einer speziellen Maske) können auf Anweisung des Arztes für Kinder gelten, die äußerst gefährdet sind.

Diese Maßnahmen gelten sowohl für staatlich unterstützte als auch für private Krippen.

Wie werden die Bildungs- und Betreuungsverträge gehandhabt?

Die vor dem 25. Mai 2020 zwischen den Eltern und der Betreuungsstruktur geschlossenen Bildungs- und Betreuungsverträge (Contrats d’éducation et d’accueil) werden vom 25. Mai 2020 bis zum 15. Juli 2020 ausgesetzt.

Für Einschreibungen ab dem 25. Mai 2020 wird ein neuer Vertrag abgeschlossen, sowohl für die Kinder, die neu eingeschrieben werden, sowie für die Kinder, die bereits vor der Aussetzung des Vertrags eingeschrieben waren. Der Vertrag endet am 15. Juli 2020. Nach diesem Datum treten die Verträge, die vor dem 16. März in Kraft waren, erneut in Kraft.

Wie wird die Wiederaufnahme der Aktivitäten der Tageseltern organisiert?

Die Tageseltern nehmen die Betreuung von Kindern zwischen 0 und 12 Jahren ab dem 25. Mai wieder auf. 

In enger Zusammenarbeit mit den Eltern wenden auch die Tageseltern die dem Alter der Kinder angepassten Hygiene- und Schutzmaßnahmen an (siehe FAQ-Frage „Welche Hygiene- und Schutzmaßnahmen sind zum Schutz der Kinder und des Personals der Krippen vorgesehen?“). Dazu gehört neben den Hygienemaßnahmen auch der Schutz der Einrichtung nach außen, sowie bevorzugt Aktivitäten im Freien. Anweisungen für Tageseltern finden Sie hier: Tageseltern.

Wie wird die Wiederaufnahme der Aktivitäten in den Jugendhäusern organisiert?

Die Jugendhäuser haben haben ihre Informations-, Mediations-, Beratungs-, Unterstützung, Begleitungs- und Beratungsaktivitäten wiederaufgenommen, dies in Form von individuellen Gesprächen und nach Vereinbarung. Der freie Zugang der Lokalitäten für Jugendliche wird in einer zweiten Phase angestrebt.

Der freie Zugang der Lokalitäten für Jugendliche ist bis maximal zwanzig Personen erlaubt, inklusive Betreuer. Hier ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (Maske, Bandana/Buff, Schal) obligatorisch. Dies betrifft alle Gruppen-, Freizeit-, Begegnungs-, Betreuungs sowie Lern- und Schulungsaktivitäten, sowohl im Innern des Jugendhauses sowie im Freien.

Aktivitäten mit mehr als zwanzig Personen im Innern und auch außerhalb des Jugendhauses sind ebenfalls möglich, unter der Voraussetzung, dass die jungen Leute einen festen Sitzplatz haben und einen Mund-Nasen-Schutz (Maske, Bandana/Buff, Schal) tragen, wenn der Zwei-Meter-Sicherheitsabstand zum Nachbarn nicht eingehalten werden kann.

Das Personal kann außerhalb der Jugendhäuser im Rahmen der aufsuchenden, mobilen Jugendarbeit tätig werden, insbesondere um Jugendliche auf die derzeit geltenden Sicherheits- und Hygienemaßnahmen aufmerksam zu machen und sie im persönlichen und kollektiven Umgang mit der sanitären Krise zu unterstützen.

Grundschule

Wie werden der Unterricht und die Betreuung ab dem 29. Juni 2020 organisiert?

Die Regierung hat für den Zeitraum vom 29. Juni bis 15. Juli 2020 zusätzliche Lockerungsmaßnahmen beschlossen. Diese Entscheidung basiert auf der Entwicklung der sanitären Situation und der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse, nach Rücksprache mit den betreffenden Akteuren.

Klassen wieder zusammengeführt

Ab Montag, dem 29. Juni 2020 werden die Gruppen A und B des wöchentlichen Rotationsprinzips (Gruppe A Schule“, Gruppe B „betreutes Lernen“) im Unterricht zusammengeführt. Die Schüler einer Klasse können so wieder gemeinsam am Unterricht teilnehmen.

Eine unveränderte Schulorganisation

Der seit dem 25. Mai geltende Stundenplan bleibt unverändert: in den Schulen findet der Unterricht von 8.00 bis 13.00 Uhr statt; die Betreuung wird weiterhin von 13.00 bis 18.00 Uhr organisiert.
Der Unterricht konzentriert sich weiterhin auf die wesentlichen und notwendigen Inhalte für die Weiterführung der Lehrpläne für das folgende Schuljahr. Das Personal aus dem Bildungsbereich, das zuvor für das beaufsichtigte Lernen (études surveillées) zuständig war, hilft dem Klassenlehrer im Unterricht, um die Schüler, die es benötigen, beim Lernen zu unterstützen.
Nach dem Unterricht können die Schüler entweder nach Hause gehen oder vom pädagogischen Personal der Betreuungsstruktur betreut werden, wobei ihnen eine kostenlose Mahlzeit angeboten wird.

Schüler, die während der B-Wochen zu Hause lernen

Schüler der Gruppe B, die seit dem 25. Mai zu Hause lernen, können dies entweder weiterhin tun oder mit ihren Klassenkameraden den Unterricht besuchen. Die Entscheidung muss dem Klassenlehrer bis zum 25. Juni 2020 mitgeteilt werden.

Gefährdete Schüler, Lehrer und Eltern

Gefährdete Schüler oder solche mit einem gefährdeten Elternteil (siehe Definition unter " Wer kann einen Urlaub aus familiären Gründen (congé pour raisons familiales) beantragen ?") können weiterhin am Fernunterricht teilnehmen. Lehrer, die als gefährdet gelten, können weiterhin Fernunterricht von zu Hause aus anbieten.

Schüler mit besonderen Förderbedarf

Ab dem 29. Juni 2020 wird die Betreuung von Schülern mit besonderem Förderbedarf durch das Fachpersonal und die I-EBS Fachlehrer weitestgehend wieder so ablaufen wie vor Beginn der Eindämmungsphase.

Großangelegte Covid-19-Screenings

Die zusätzlichen Lockerungsmaßnahmen werden durch eine Teststrategie begleitet. Alle Schüler und Lehrer werden in Gruppen von 5 Personen eingeteilt und wöchentlich abwechselnd getestet, um eventuelle Infektionsherden so früh wie möglich zu erkennen.

Schutz der Schüler und des Lehrpersonals

Im Freien brauchen Kinder unter 13 Jahre keine Maske zu tragen. Das Tragen einer Maske oder eines Mund-Nasen-Schutzes wird jedoch außerhalb der Klasse empfohlen und ist innerhalb des Klassenzimmers fakultativ.
Die anderen Hygiene- und Schutzmaßnahmen, insbesondere das Händewaschen und der ausserhalb der Klassenzimmers einzuhaltende Mindestabstand von 2 Metern, sind weiterhin zu beachten.

Wie sieht es mit Klassenfahrten und Schulausflüge aus?

Klassenfahrten und Schulausflüge sind wieder ab dem 22. Juni 2020 erlaubt.

Ausflüge mit Übernachtung werden bis zum 15. Juli 2020 ausgesetzt.

Werden die Kinder vor 8 Uhr beaufsichtigt?

Es wird eine Beaufsichtigung im Schulhof zehn Minuten vor dem Unterricht bzw. dem betreuten Lernen gewährleistet.

Es wird eine Aufsicht für Kinder organisiert, deren Eltern ihre Arbeit wiederaufnehmen müssen und für ihre Kinder eine Betreuung ab 7 Uhr früh benötigen. Diese Beaufsichtigung wendet sich an eine sehr eingeschränkte Anzahl von Eltern.

Welche Hygiene- und Schutzmaßnahmen sind zum Schutz der Gesundheit der Kinder und des Personals in den Zyklen 2 bis 4 vorgesehen?

In jedem Schulgebäude gelten die Social-Distancing- und Hygienemaßnahmen, damit ein maximaler Schutz aller Schüler und des Personals gewährleistet ist.

Dazu gehören:

- Tragen eines Schutzes über Mund und Nase (Maske, Bandana/Buff oder Schal). Es ist:

   * fakultativ in den Klassenzimmern;
   * dringend empfohlen beim Zirkulieren im Schulgebäude und wenn der Mindestabstand von zwei Metern zum Anderen nicht gewährleistet werden kann; 
   * obligatorisch im Schülertransport.

Das nötige Material wird vom Ministerium zur Verfügung gestellt. 

- regelmäßiges Händewaschen;

- Benutzung von Desinfektionsmitteln; sie werden in den Klassenzimmern und den Räumen der Betreuungseinrichtungen außer Reichweite der Kinder bereitgestellt;

- Ausarbeitung eines Bewegungsplans der Schüler innerhalb des Gebäudes;

- Ausarbeitung eines zeitversetzten Pausenplans; die Schüler der jeweiligen Klassengruppe können im Schulhof gemeinsam spielen und sich amüsieren, ohne Trennung.

 Das Lehr- und Erziehungspersonal der Betreuungseinrichtungen und des Zyklus 1 erhält spezifische, für Kleinkinder angepasste Empfehlungen.

Wie wird die Wiederaufnahme der Aktivitäten für die Kinder des Zyklus 1 organisiert?

Der Besuch der schulischen Früherziehung (éducation précoce) ist fakultativ bis zum Ende des Schuljahres.

Die oben beschriebenen organisatorischen Maßnahmen (siehe FAQ-Fragen:„Wie werden der Unterricht und die Betreuung ab dem 29. Juni organisiert?“) finden auch auf den Zyklus 1.1 und 1.2 (Vorschule, éducation préscolaire) Anwendung. Im Hinblick auf die Hygiene- und Schutzmaßnahmen (siehe weiter unten) wird das Lehr- und Erziehungspersonal des Zyklus 1 und der Betreuungseinrichtungen spezifische, für Kleinkinder angepasste Empfehlungen erhalten.

Welche Hygiene- und Schutzmaßnahmen sind zum Schutz der Gesundheit der Kinder und des Personals im Zyklus 1 vorgesehen ?

Besondere Empfehlungen für Kleinkinder sowie die entsprechenden Schutzmaßnahmen werden den Bedürfnissen dieser Altersgruppe angepasst.

Vom Tragen einer Maske, eines Bandanas (Buff) oder Schals wird abgeraten

Die Kinder aus dem Zyklus 1 tragen in der Schule keine Maske.

Laut den Hygieneempfehlungen der Gesundheitsbehörde wird vom Tragen einer Maske bei Kindern unter 6 Jahren abgeraten; bei Kindern unter 2 Jahren ist das Tragen einer Maske strengstens verboten (Erstickungsgefahr).

Lehrer und Erzieher tragen in den Klassenzimmern ebenfalls keine Masken. Kleinkinder müssen das Gesicht des Erwachsenen sehen können, um die Emotionen im Gesichtsausdruck ablesen zu können.

In der Klasse sorgen Lehrer und Erzieher dafür, dass die Social-Distancing-Regeln eingehalten werden. Dies ist sicherlich nicht zu jedem Moment möglich. Es gibt Situationen, in denen der Erwachsene Körperkontakt zum Kind haben wird, zum Beispiel um es zu trösten, ihm bei den alltäglichen Handlungen zu helfen usw.

Schutzmaßnahmen und -vorkehrungen innerhalb und außerhalb

Zu den wichtigsten Maßnahmen zum Schutz der Kleinkinder gehören sorgfältiges Händewaschen, der Schutz der Einrichtung nach außen und die Abgrenzung der verschiedenen Gruppen voneinander.

Für eine bestmögliche Sicherheit der Kinder und des Personals wurden Vorkehrungen auf verschiedenen Ebenen getroffen:

Im Eingang des Gebäudes

Um die Kontakte nicht unnötig zu erhöhen, dürfen die Eltern, soweit möglich, das Schulgebäude nicht betreten. Außerhalb des Gebäudes sind Bereiche vorgesehen (kiss and go), um die Kinder abzusetzen und wieder abzuholen. Lehrer und Erzieher nehmen die Kinder an der speziell dafür vorgesehenen Stelle in Empfang. Wenn möglich, sind verschiedene Eingänge/Ausgänge vorgesehen, um diese Verfahrensweise zu erleichtern.
Im Klassenzimmer
Wenn die Kinder an ihrem Tisch sitzen, wird darauf geachtet, dass sie einen Abstand von mindestens zwei Metern zueinander einhalten. Sie sitzen immer an demselben Platz (Tisch und Stuhl), der eindeutig markiert ist und nicht mit einem anderen Kind getauscht werden kann. Stühle, Tische, Gegenstände und die am meisten berührten Oberflächen werden täglich gereinigt.

Material und Spielzeug

Material und Spielzeug werden regelmäßig gereinigt.
Jedes Kind verfügt über sein eigenes Material (Bleistifte, Malstifte, Kleber, Schere …), das soweit möglich nicht mit anderen Kindern geteilt werden darf. Es wird empfohlen, dass die Kinder keine persönlichen Gegenstände mit in die Schule bringen (außer aus „emotionalen“ Gründen).

Spiele im Freien

Es wird empfohlen, dass kleine Kinder sehr viel Zeit an der frischen Luft verbringen; dabei dürfen die einzelnen Gruppen sich nicht vermischen. Waldspaziergänge sind ebenfalls erlaubt.

Die Pausen finden für die einzelnen Gruppen zeitversetzt statt.

Wie wird der Schülertransport organisiert?

In jeder Gemeinde die normalerweise einen Schülertransport anbietet, wird dieser dem neuen Stundenplan angepasst (Hinfahrt vor Unterrichtsbeginn um 8 Uhr und Rückfahrt nach Schulschluss um 13 Uhr).

Wie sieht es mit der Betreuung durch das Fachpersonal zur Unterstützung der Schüler mit besonderem Förderbedarf (ESEB) aus?

Schülern mit besonderem Förderbedarf, die am regulären Schulbetrieb teilnehmen und vom ESEB-Fachpersonal betreut werden, kommt diese Betreuung ebenfalls zugute, egal ob sie die Schule oder eine Betreuungseinrichtung besuchen (siehe FAQ-Rubrik „Schüler mit besonderem Förderbedarf“).

Wie wird die Wiedereröffnung der Internate organisiert?

Die Internate werden parallel zu den Grundschulen wieder öffnen.

Wie verläuft die Orientierung im Zyklus 4 für den Wechsel von der Grundschule in den Sekundarunterricht?

Die nationalen Leistungstests im Zyklus 4.2 fallen aus. Grundlagen für den Orientierungsbeschluss (décision d’orientation) sind die Leistungen des Schülers während des 4. Zyklus, die Entwicklungs- und Lernberichte des 4. Zyklus (bilans intermédiaires) sowie die vom Psychologen zusammengetragenen Informationen, falls die Eltern um diese Unterstützung gebeten haben. Die Die Gespräche über die Orientierung des Schülers (entretien d'orientation), bei denen der Klassenlehrer und die Eltern gemeinsam über die Orientierungsperspektiven des Schülers entscheiden, werden beibehalten.

Die Einschreibung in die Sekundarschule erfolgt zwischen dem 29. Juni und dem 3. Juli 2020.

Alle Tage der offenen Tür in den Sekundarschulen und den internationalen Schulen sind abgesagt. Verschiedene Schulen bieten virtuelle Besichtigungen an. Mehr Informationen hierzu finden Sie auf den Internetseiten der Sekundarschulen und auf www.mengschoul.lu.

Was ist mit den Entwicklungs-und Lernberichten sowie den Abschlussberichten des Lernzyklus?

Das 2. und 3. Trimester des laufenden Schuljahres werden in einem einzigen Referenzzeitraum – vom Montag, dem 6. Januar 2020 bis Mittwoch, dem 15. Juli 2020 – zusammengefasst.

Die Gespräche über die Entwicklungs- und Lernberichte des 2. Trimesters fallen aus.

Jeder Schüler erhält einen Entwicklungs- und Lernbericht für den Zeitraum vom 6. Januar bis 15. Juli 2020. Für die Schüler, die in den nächsten Zyklus wechseln, wird zusätzlich ein Abschlussbericht (bilan de fin de cycle) am Ende des Schuljahrs erstellt.

Sekundarschule


Wie wird der Unterrichts ab dem 29. Juni 2020 organisiert?

Die Regierung hat für den Zeitraum vom 29. Juni bis 15. Juli 2020 zusätzliche Lockerungsmaßnahmen beschlossen. Diese Entscheidung basiert auf der Entwicklung der sanitären Situation und der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse, nach Rücksprache mit den betreffenden Akteuren.

Trennung zwischen A und B- Gruppen aufgehoben

Ab 29. Juni 2020 wird das Rotationsprinzip mit A und B Gruppen in den Sekundarschulen aufgehoben und der Unterricht wieder mit normalen Klassengrössen abgehalten. Alle Schüler nehmen demzufolge wieder gemeinsam am Unterricht teil.
Der seit dem 11. Mai geltende Stundenplan bleibt unverändert: der Unterricht findet von 8.00 bis 13.00 Uhr statt. Auch die Schulorganisation bleibt unverändert.

Schutzmaßnahmen bleiben unverändert


Die seit dem 11. Mai eingeführten Schutzmaßnahmen bleiben in Kraft: Innerhalb des Klassenzimmers ist das Tragen einer Maske oder eines anderen Mund-Nasen-Schutzes fakultativ; außerhalb des Klassenzimmers ist das Tragen empfohlen.
Auch die Hygienemaßnahmen und Richtungsvorgaben innerhalb der Schulgebäude sind weiterhin zu respektieren.

Gefährdete Schüler, Lehrer und Eltern

Gefährdete Schüler oder solche mit einem gefährdeten Elternteil (siehe Definition unter "Wer hat Anspruch auf Bildungsurlaub aus familiären Gründen?") können weiterhin am Fernunterricht teilnehmen. Lehrer, die als gefährdet gelten, können weiterhin Fernunterricht von zu Hause aus anbieten.

Schulausflüge


Schulausflüge sind erlaubt, vorausgesetzt, dass Sie die Dauer eines Tages nicht überschreiten und dass die am Zielort geltenden Hygiene- und Schutzmaßnahmen eingehalten werden.  Von Ausflügen ins Ausland wird abgeraten.

Welche Hygiene- und Schutzmaßnahmen sind zum Schutz der Gesundheit der Schüler und des Personals der Sekundarschule vorgesehen?

Bei der Wiederaufnahme des Unterrichts gelten in jedem Schulgebäude die Social-Distancing- und Hygienemaßnahmen, damit ein maximaler Schutz aller Schüler und des Personals gewährleistet ist. Zu diesen Maßnahmen gehören:

- Einhaltung eines Mindestabstands von zwei Metern zum Anderen (Zirkulierungsregeln in den Schulkorridoren, zeitversetzte Pausen usw.);

- Tragen eines Schutzes über Mund und Nase (Maske, Bandana/Buff oder Schal). Es ist:

   * fakultativ in den Klassenzimmern;
   * dringend empfohlen beim Zirkulieren im Schulgebäude und wenn der Mindestabstand von zwei Metern zum Anderen nicht gewährleistet werden kann; 
   * obligatorisch im Schülertransport.

Das nötige Material wird vom Ministerium zur Verfügung gestellt. 

- eine soweit möglich feste Zusammensetzung der Schülergruppen, um zu verhindern, dass sich Schüler verschiedener Gruppen vermischen;

- regelmäßiges Händewaschen;

- Benutzung von Desinfektionsmitteln; sie werden in den Klassenzimmern und an den Eingängen der Schule bereitgestellt;

- Ausarbeitung eines Bewegungsplans der Schüler innerhalb des Gebäudes;

- Ausarbeitung eines zeitversetzten Pausenplans;

- Schließung der Kantinen. Lösungen zur Versorgung der Schüler, z. B. mit einem Snack, werden in Betracht gezogen.

Wie werden die Leistungen der Schüler in den Klassen 7e bis 2e bewertet und wann werden die Klassenarbeiten nachgeholt?

Solange die Schulen geschlossen sind, werden die Lehrer in den Sprachen und in Mathematik sowie den Spezialisationsfächern der verschiedenen Sektionen in den Klassen der Oberstufe den Schülern regelmäßig ein konstruktives Feedback zukommen lassen zu den Fortschritten und dem, woran gearbeitet werden muss.

Sobald der Unterricht wieder aufgenommen wird, werden in diesen Fächern Klassenarbeiten stattfinden.

Bei der Berechnung der Semesterdurchschnittsnote in diesen Fächern wird die schlechteste Note nicht berücksichtigt.

Um die Schüler für ihre Teilnahme an den Aktivitäten des Fernunterrichts zu belohnen, können Lehrkräfte in jedem dieser Fächer die erhaltenen Durchschnittsnoten um 1 bis 4 Punkte heben.

In den anderen Fächern
werden die Schüler, nachdem der Schulbetrieb wieder aufgenommen wurde, mit ihren Lehrern die während der Fernunterrichtszeit erfolgten Arbeiten durchnehmen und sie überarbeiten. Anschließend werden die Arbeiten benotet.

Bei der Berechnung der Semesterdurchschnittsnote in diesen Fächern wird die schlechteste Note nicht berücksichtigt.

Um die Schüler für ihre Teilnahme an den Aktivitäten des Fernunterrichts zu belohnen, können Lehrkräfte in jedem dieser Fächer die während des Zeitraums vom 6. Januar bis zum 9. Juli erhaltenen Durchschnittsnoten um 1 bis 4 Punkte heben.

Die Versetzungskriterien am Ende des Schuljahres bleiben unverändert.

Wie wird die Wiedereröffnung der Internate organisiert?

Die Internate öffnen parallel zu den Sekundarschulen wieder.

Wie funktionieren die Dienststellen Service psycho-social et d'accompagnement scolaires, Service socio-éducatif und die Équipe pour enfants à besoins spécifiques in den Sekundarschulen während der Schließungsphase?

Die SePAS-, SSE- und ESEB-Dienststellen stehen Eltern, Schülern und Lehrern in jeder Schule über eine Hotline zur Verfügung, die während der Bürozeiten organisiert wird. Psychologen, Sozialarbeiter und Pädagogen hören Menschen in Not zu und bieten psychosoziale Unterstützung an. Die betreffenden Dienststellen können unter den jeweiligen Telefonnummern kontaktiert werden, die auf den Webseiten der Sekundarschulen angegeben sind.

Was kann man tun, wenn man zu Hause nicht über die erforderliche Computerausrüstung oder Internetverbindung verfügt?

Für Schüler, die zu Hause nicht über die erforderliche Computerausrüstung oder Internetverbindung verfügen, werden die Eltern gebeten, sich an das Sekretariat der Schule zu wenden.

Berufsausbildung

Wie wird der Unterricht ab den 29. Juni organisiert?

Die Regierung hat für den Zeitraum vom 29. Juni bis 15. Juli 2020 zusätzliche Lockerungsmaßnahmen beschlossen. Diese Entscheidung basiert auf der Entwicklung der sanitären Situation und der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse, nach Rücksprache mit den betreffenden Akteuren.
Das Rotationsprinzip mit A und B-Gruppen wird aufgehoben und der Unterricht wird wieder mit normalen Klassengrössen abgehalten. Die Schüler nehmen demzufolge wieder gemeinsam am Unterricht teil (siehe auch unter "Sekundarunterricht").

Ab wann können Auszubildende in ihren Ausbildungsbetrieb zurückkehren?

In den Bereichen, für die die Ausgangssperre aufgehoben wurde, dürfen Auszubildende ab dem Datum der Wiederaufnahme der schulischen Aktivitäten an ihre Lehrstelle zurückkehren, d. h. am 4. Mai die Abschlussklassen und am 11. Mai die übrigen Klassen. Voraussetzung hierbei ist es, dass eine gesundheitliche Unbedenklichkeit gewährleistet ist und die praktische Ausbildung vom Ausbildungsbetrieb ordnungsgemäß durchgeführt werden kann.

Kann ein Auszubildender Kurzarbeit beantragen?

Ja, Auszubildende sind berechtigt Kurzarbeit (chômage partiel) in Anspruch zu nehmen. Weitere Informationen.

Wird das Schuljahr 2019-2020 bewertet?

Ziel ist es, den Schülern und Auszubildenden zu ermöglichen, ihr Schuljahr 2019/20 erfolgreich abzuschließen.

Wie werden die Module bewertet?

Die Bewertungsmethoden werden der derzeitigen Situation angepasst. Sobald der reguläre Schulbetrieb wieder aufgenommen werden kann, wird jedes Modul im Rahmen des Möglichen bewertet.

Am Ende des Schuljahres werden Nachholmöglichkeiten angeboten, z. B. in Form von Nachprüfungen.

Wie werden die Betriebsmodule bewertet?

Die Auszubildenden werden von den Betriebsmodulen (modules patronaux) des 2. Semesters freigestellt. Diese Module gelten somit als erworben.

Werden die Praktika stattfinden? Wie werden sie bewertet?

Schüler einer Abschlussklasse sind von allen Praktikumsmodulen befreit, die unmöglich bewertet werden können. Schüler aller anderen Klassen sind von allen Praktikumsmodulen befreit, die zwischen dem 16. März 2020 und dem Ende des Schuljahres hätten abgeschlossen werden müssen.

Wird die Dauer der integrierten Projekte angepasst?

Die Dauer der integrierten Abschluss- und Zwischenprojekte (projets intégrés finaux et intermédiaires) wird angepasst. Die Projekte werden auf den bis zum Ende des 1. Semesters des Schuljahres 2019/20 in der Klasse behandelten Stoff beschränkt.

Die Kommissionsmitglieder, die für die modular organisierten integrierten Abschlussprojekte zuständig sind, werden die Details schnellstmöglich den betreffenden Sekundarschulen mitteilen.

Wird die Frist für die Unterzeichnung des Lehrvertrags verlängert?

Die ursprünglich auf den 31. Oktober festgelegte Frist für die Unterzeichnung des Lehrvertrages wird verlängert.

Was ist mit den Kursen zur Erlangung eines Meisterbriefes?

Die Vorbereitungskurse und Prüfungen der Meisterausbildung werden verschoben.

Die Abteilung „Service de la formation professionnelle“ des Ministeriums für Bildung, Kinder und Jugend und die Handwerkskammer haben folgende Richtlinien bezüglich des Abschlusses des Schuljahres 2019/2020 und der Organisation der Prüfungssessionen im Frühjahr und Herbst 2020 entschieden:

1. Im Rahmen der Möglichkeiten werden die Prüfungen der Frühjahrssession 2020 für die Kurse der allgemeinen Theorie (Unternehmensführung) und der Fachtheorie im Juli 2020 stattfinden.

2. Die Prüfungen umfassen im Prinzip die Lerninhalte, die bis zum Zeitpunkt der Aussetzung des Unterrichts, d.h. bis zum 13. März 2020, unterrichtet wurden.

3. Die Prüfungen werden unter den gesundheitlichen Vorschriften, die für die Abschlussprüfung der Sekundarstufe festgelegt werden, organisiert (siehe FAQ-Rubrik „Sekundarschule“).

4. Kandidatinnen und Kandidaten, die am Tag der Aussetzung der Kurse die Zulassungsbedingungen für die Prüfungen erfüllt haben, werden zu den Prüfungen, für die sie sich angemeldet haben, eingeladen.

5. Vom Ministerium bewilligte Anträge auf individuellen Bildungsurlaub behalten ihre Gültigkeit. Es ist also nicht notwendig, einen neuen Antrag zu stellen.

6. Die praktischen Prüfungen werden während der Allerheiligen-Ferien, vom 2. bis 7. November 2020, organisiert.

7. Die Prüfungskommissionen sind angewiesen, die Dauer der praktischen Prüfungen sofern möglich zu verkürzen.

8.Die Prüfungen der Herbstsession 2020 in der allgemeinen Theorie (Unternehmensführung) und der Fachtheorie, werden zwischen dem 5. und 16. Oktober 2020 organisiert.

Sollte es für einen bestimmten Kurs oder ein bestimmtes Fach nicht möglich sein, die unter Punkt 1 und 2 festgelegten Grundsätze einzuhalten, wird der  „Service de la formation professionnelle“ des Ministeriums für Bildung, Kinder und Jugend zusammen mit  der Handwerkskammer und der Prüfungskommission eine Alternativlösung ausarbeiten.

Die Handwerkskammer erstellt eine detaillierte Planung, die sie allen Interessierten (Kandidaten, Dozenten und Mitglieder der Prüfungskommissionen) schnellst möglichst mitteilen wird.

Bei Fragen zur Organisation wenden Sie sich bitte an brevet@cdm.lu 

Was ist mit den Kursen für Arbeitgeber am CNFPC?

Aktivitäten im Zusammenhang mit der Ausbildung von Arbeitgebern werden während der Suspendierungsphase ausgesetzt. 

Was ist mit beruflichen Sitzungen?

Nach der Verkündung der Beschlüsse des Regierungsrates am 15. März 2020 kündigte der Premierminister an, dass eines der Ziele der Regierung darin besteht, die Fortbewegung von Personen zu reduzieren. Daher werden alle so genannten "professionellen" Treffen, wie zum Beispiel Vorbesprechungen, Lehrplanbesprechungen oder andere Sitzungen, bis auf weiteres abgesagt.

Musikunterricht

Wie wird die Wiederaufnahme der Kurse des Musikunterrichts organisiert?

Die individuellen Kurse des Musikunterrichts werden für alle Fächer und Stufen im Juni wiederaufgenommen.

Auch die kollektiven Vorbereitungskurse für die Examen zur Erlangung des 
Premier Prix und des Diplôme supérieurwerden wiederaufgenommen. Pro Kurs wird empfohlen, die Teilnehmerzahl auf zehn zu beschränken.

Den Musikschulen wird allerdings empfohlen, alle anderen kollektiven Kurse weiterhin auszusetzen (musikalische Früherziehung, Unter-, Mittel- und spezialisierte Mittelstufe, untere/obere Klassen, usw.). 

Für die Wiederaufnahme der Kurse und den Ablauf der Prüfungen gelten die von der Regierung mitgeteilten Sicherheits- und Hygienevoschriften.

Damit alle Schüler ihr Schuljahr unter den bestmöglichen Bedingungen abschließen können, werden die Programme und der Ablauf der Prüfungen und Examen für alle Fächer des Musikunterrichts angepasst.

Erwachsenenbildung

Wie wird die Wiederaufnahme der Grundbildungskurse (cours d’instruction de base) organisiert?

Die Grundbildungskurse und Grundbildungswerkstätten, die von der Abteilung für Erwachsenenbildung organisiert werden, werden ab Montag, dem 11. Mai 2020, wiederaufgenommen, allerdings in Gruppen mit beschränkter Teilnehmerzahl, unter strikter Einhaltung aller Sicherheitsmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus und zu leicht veränderten Stundenplänen an den verschiedenen Standorten (Wiltz, Ettelbrück, Mersch, Kirchberg, Echternach und Differdange). Die Lernenden werden von ihren jeweiligen Lehrkräften telefonisch in der Woche des 4. Mai 2020 kontaktiert.

Die Anbieter mit vertraglicher Bindung an das Ministerium (Gemeinden und Vereinigungen) sind berechtigt, die Grundbildungskurse mit Anwesenheit der Teilnehmer ab dem 11. Mai 2020 wiederaufzunehmen, allerdings in Gruppen mit beschränkter Teilnehmerzahl und unter strikter Einhaltung aller Sicherheitsmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Die Lernenden werden vom jeweiligen Anbieter telefonisch vor Beginn der Kurse kontaktiert.

Wie wird die Wiederaufnahme der Kurse des Zweiten Bildungswegs (cours de la deuxième voie de qualification) organisiert?

Die Kurse des Zweiten Bildungswegs werden ab dem 11. Mai 2020 wiederaufgenommen. Sie finden tagsüber in Anwesenheit der Lernenden auf dem Gelände des Service de la formation des adultes auf Kirchberg statt und zwar nach einem wöchentlichen Rotationsprinzip (jede Klasse wird in zwei Gruppen aufgeteilt; jede Gruppe besucht abwechselnd eine Woche die Schule und wiederholt in der darauffolgenden Woche das Gelernte zuhause).

Die Abendkurse des Zweiten Bildungswegs, die in den Sekundarschulen organisiert werden (ECG, LGK, LNW, LTC, LTMA), finden ab dem 11. Mai 2020 entweder mit Anwesenheit der Teilnehmer und im Rotationsprinzip statt oder werden als Fernunterricht fortgesetzt, mit der Möglichkeit einer Präsenzbetreuung.

Wie werden die allgemeinen Kurse (cours d'intérêt général) organisiert?

Die allgemeinen Kurse mit Anwesenheit der Teilnehmer werden bis zum Ende des Schuljahres 2019–2020 ausgesetzt. Viele Kurse werden, wenn möglich, als Fernunterricht angeboten. Die Lernenden werden via E-Mail von den Kursanbietern vor der Wiederaufnahme der Kurse benachrichtigt.

Wie kann man die Teilnahmebescheinigung „Vivre ensemble au Grand-Duché de Luxembourg“ erwerben?

Die Kurse „Vivre ensemble au Grand-Duché de Luxembourg“ werden bis zum Ende des Schuljahres 2019-2020 ausgesetzt. Die Prüfungen zum Erwerb der Bescheinigung, die für den Erwerb der luxemburgischen Staatsbürgerschaft vorgelegt werden muss, werden weiterhin regelmäßig am Standort Kirchberg abgehalten.

Die Einschreibung erfolgt über die Website lux.men.lu, wo Sie auch die praktischen Informationen zum Examen und die Links zu Referenzdokumenten finden, um sich auf die Prüfung vorzubereiten.

Wohin kann ich mich bei Fragen zur Erwachsenenbildung wenden?

Sie können die Abteilung der Erwachsenenbildung telefonisch unter der Nummer 8002 – 4488 oder per E-Mail an sfa@men.lu erreichen.

Wenn nötig, können Sie einen Termin mit einem Berater der Erwachsenenbildung am Standort Kirchberg vereinbaren.

Bitte erscheinen Sie nicht ohne vorherige Anmeldung.

Wann werden die Tests und Prüfungen am Nationalen Institut für Sprachen (INL) stattfinden?

Nur die nationalen und internationalen Tests und Prüfungen finden ab dem 11. Mai 2020 am INL mit Anwesenheit vor Ort und unter Einhaltung der vom Gesundheitsministerium erlassenen Sicherheitsmaßnahmen und Hygienevorschriften statt. Alle Informationen auf www.inll.lu.

Alle Kandidaten, die sich bereits für eine dieser Prüfungen oder einen dieser Tests (darunter der Sproochentest) eingeschrieben haben, können diesen Test oder diese Prüfung vor Ende des Semesters ablegen.

Bietet das Nationale Institut für Sprachen (INL) Onlinekurse an?

Die Onlinekurse des INL finden bis zum Ende des Semesters, dem 9. Juli 2020 inklusive, statt.

Die Lernenden können ihre elektronische Unterrichtsplattform konsultieren. Sie sind eingeladen, den Anweisungen der Lehrer zu folgen und die ihnen angebotenen Aufgaben selbständig auszuführen.

  • Mis à jour le 03-07-2020